
Privates Studium finanzieren leicht gemacht
Ein privates Studium finanzieren: Überblick der Möglichkeiten
Ein privates Studium hat im Vergleich zur staatlichen Variante sowohl Vorteile als auch Nachteile. Der wohl größte Negativpunkt sind die hohen Kosten und die Frage danach, wie man dieses privates Studium finanzieren soll. Immerhin sollte man pro Jahr etwa 6000 Euro einplanen. Doch keine Bange! Dafür gibt es jede Menge Möglichkeiten. Welche das im Genauen sind, erfahrt ihr hier.
Diese Methoden haben sich beim privates Studium finanzieren besonders bewährt:
- Beantragung des BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz)
- Ausübung eines Nebenjobs
- Unterstützung der Eltern
- Erhalt eines Stipendiums
- Einen Studienkredit aufnehmen
Privates Studium finanzieren mit der Unterstützung von Außen
Nicht immer möglich, aber durchaus in Betracht zu ziehen, ist die finanzielle Unterstützung der Eltern. Diese bekommen für euch bis zu dem 25. Lebensjahr einen monatlichen Betrag von circa 200 Euro ausgezahlt. Das sogenannte Kindergeld sollte für die erste Ausbildung des Sprösslings verwendet werden und bildet eine gute Grundbasis zum privates Studium finanzieren.
Eine große Rolle spielt außerdem das BAföG. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Gesetz, welches Auszubildende staatlich unterstützen soll. Warum das zum privates Studium finanzieren relevant ist? Ganz einfach, weil dies auch für private Hochschulen gilt, insofern diese staatlich anerkannt wurden! Diese Form der Unterstützung ist mit einem netteren Kredit zu vergleichen. Die Summe, welche ihr durch das BAföG bekommt, müsst ihr nur zur Hälfte und ohne Zinsen zurückzahlen. Die Zurückerstattung ist außerdem erst längere Zeit nach dem Studium fällig und erfolgt dann in monatlichen Raten.
Ein Stipendium muss nicht unbedingt vom Staat ausgestellt werden. Auch kirchliche Einrichtungen, Firmen, Stiftungen, Hochschulen und teilweise sogar Privatpersonen, helfen beim privates Studium finanzieren. Um ein Stipendium zu erlangen, müsst ihr nicht unbedingt schulische Bestleistungen erzielt haben. Oft werden Leute gefördert, die soziales oder politisches Engagement zeigen. Ehrenamtliche Aktivitäten in der Freizeit sind beispielsweise schon ein sehr guter Anfang. Ihr solltet euch von dieser Fördermethode jedoch nicht das große Geld erhoffen: Große Stipendien, welche ein gesamtes Studium finanzieren, sind eher selten. Viel wahrscheinlicher ist der Erhalt einer kleineren Förderung. Diese übernimmt beispielsweise die Wohnkosten oder die anfallenden Kosten für Schulbücher.

Privates Studium finanzieren durch einen lukrativen Nebenjob
Klar, man sollte meinen, dass ein Studium schon Arbeit genug ist. Leider ist es meistens unumgänglich sich selbst ein paar Euro dazuzuverdienen. Allerdings gibt es auch hier einiges zu beachten. Wichtig ist es, höchstens 20 Stunden in der Woche zu arbeiten. Das hat zwei Gründe: Zum einen, weil natürlich noch genügend Zeit zum Lernen bleiben muss. Zum Anderen, weil ihr sonst von der Krankenversicherung nicht mehr als Studenten eingestuft werdet, wodurch ihr monatlich höhere Summen zu entrichten habt.
Des Weiteren ist es empfehlenswert, pro Monat maximal 400 Euro zu verdienen. Andernfalls wird nämlich das Geld des BAföG verringert. Auch hinsichtlich der Steuern ist ein geringeres Einkommen oft klüger.
Wenn ihr keine dieser Optionen wahrnehmen könnt, gibt es immer noch die Möglichkeit einen sogenannten Studienkredit aufzunehmen. Anders als bei einem normalen Kredit, bekommt ihr nicht sofort eine große Menge an Geld zugewiesen, sondern erhaltet jeden Monat einen kleinen Betrag. Seid ihr dann mit dem Studium fertig, muss der Kredit natürlich nach einer kurzen Schonfrist und zuzüglicher Zinsen zurückgezahlt werden.